Test Opel Astra Sports Tourer 1.2 Direct Injection Turbo 2022 – UTBOERG TV
UTBOERG TV · 13. Februar 2022
Der Opel Astra Sports Tourer 1.2 Direct Injection Turbo mit 107 kW / 145 PS bei uns im Test – die stärkste Benzinervariante des Astra Kombis. Der Begriff Sports Tourer steht für die Kombi-Karosserie.
Fahrverhalten
Der Astra Sports Tourer bietet ein ausgewogenes und sicheres Fahrverhalten. Das Fahrwerk ist komfortabel genug für schlechte Wegstrecken und gleichzeitig so straf abgestimmt, dass Autobahnkurven mit höherem Tempo gut gelingen.
Innenraum
Als Kombi ist der Astra ein wahrer Lademeister: 540 bis 1.630 Liter Kofferraumvolumen, genug für die ganze Familie oder sperrige Transporte. Puren Luxus sucht man vergeblich – dafür überzeugt der Sports Tourer mit Funktionalität und ausreichend Platz für die meisten Passagiere, vorn wie hinten.
Die optionalen Ergonomischen Aktiv-Sitze sind für den Kombi nicht zwingend erforderlich, auf der Langstrecke aber deutlich angenehmer. Die Lärmdämmung ist gut, bei hohen Autobahngeschwindigkeiten aber noch ausbaufähig. Im Unterschied zum Diesel waren beim Benziner auch Windgeräusche aus dem Bereich der Heckklappe deutlicher wahrnehmbar.
Technik
Der Dreizylinder-Benziner ist mit Turbo und Direkteinspritzung ausgestattet. Er leistet 225 Nm (6-Gang Schaltgetriebe) und bietet eine akzeptable Laufruhe. Der rechnerische Verbrauch liegt bei 6,25 Litern E10 auf 100 km – im Cockpit wurden uns 5,3 bis 5,5 Liter angezeigt.
Unser Testwagen war mit einem Navigationssystem ausgestattet, jedoch ohne Digitalcockpit – die Fahranweisungen wurden daher nur in der Mitte des Displays angezeigt und nicht im Kombiinstrument. Aussetzer in der Routenführung, wie wir sie beim ersten Diesel-Testwagen erlebt hatten, gab es diesmal nicht.
Die Sitzheizung arbeitet einwandfrei. Anders als bei den getesteten Diesel-Modellen speichert der Benziner jedoch die letzte Einstellung nicht – nach jedem Fahrzeugstopp muss sie neu aktiviert werden.
Fazit
Der Opel Astra 1.2 Direct Injection Turbo als Sports Tourer zeigt kaum wesentliche Schwächen. Lediglich eine Gurt-Höhenverstellung sowie größere Türtaschen für 0,7-Liter-Flaschen hätten das Bild abgerundet. Da der neue Astra Kombi kurz vor dem Marktstart stand, waren die Konditionen für dieses Modell – insbesondere als EU-Wagen – sehr attraktiv. Wer einen praktischen und sparsamen Kompaktkombi sucht, wird gut bedient.





