Im Test: der Citroën C3 Aircross Shine mit 81 kW / 110 PS. Der C3 Aircross versucht sich als SUV-Variante des C3 – echte Geländetauglichkeit gehört dabei nicht zum Programm. Etwas mehr Höhe und ein flexiblerer Innenraum sind die eigentlichen Argumente.
Design
Auch beim C3 Aircross überzeugt das verspielte Design, das sich von den Standardnormen der Kompaktklasse abhebt. Im Innenraum setzt sich diese Kreativität fort und vermittelt ein individuelles Fahrgefühl.
Motor
Der aufgeladene Dreizylinder mit 81 kW / 110 PS macht im Verhältnis zum Fahrzeuggewicht einen spritzigen Eindruck. Allerdings kommt er aus dem PSA-Konzern und setzt auf einen Zahnriemen im Ölbad, der leiser sein soll als ein herkömmlicher Zahnriemen. In Fachforen tauchen jedoch Berichte über mögliche Motorprobleme mit dieser Konstruktion auf – ob das Problem inzwischen abgestellt ist, können wir nicht abschließend beurteilen.
Navigation
Unser Testwagen verfügte über ein Navigationssystem. Leider werden Richtungsangaben ausschließlich im Navi-Bildschirm selbst eingeblendet – eine Anzeige im Kombiinstrument fehlt.
Fahrwerk
Das Fahrwerk macht einen sehr weichen Eindruck und bügelt Unebenheiten konsequent weg – das sorgt für hohen Federungskomfort. Kehrseite: Die etwas erhöhte Karosserie neigt bei weicher Abstimmung zum Schaukeln, sodass Beifahrern auf kurvigen Strecken leicht schlecht werden kann.
Innenraum
Im Innenraum fühlt man sich von der Kreativität der Designer beflügelt. Der Testwagen bot ausreichend Raum und ein angenehmes Maß an Flexibilität.
Fazit
Lässt man die mögliche Motorproblematik außen vor, spaltet der C3 Aircross die Kaufinteressenten klar in zwei Lager: die, die das Design und Konzept in seinen Bann zieht – und die, die sofort abwinken. Wer zur ersten Gruppe gehört, wird seinen Spaß haben.





